Was kann ich für Sie tun?
Kind und Familie sind zentral
- Beratung für Eltern oder Bezugspersonen, die das Verhalten ihres Kindes als beunruhigend empfinden
- Begleitung im Diagnoseprozess und ggf. Weiterweisung an entsprechende Fachstellen
- Information bei nötigen Behördenkontakten, IV, Krankenkasse
- Unterstützung bei Therapieplanung und -organisation
- Rekrutierung und Ausbildung von entsprechenden Co-Therapeuten
- Förderplanung durch einen individuellen Therapieplan nach dem multimodalen ganzheitlichen Modell
- Supervision und Fortschrittsprüfung der kindlichen Entwicklung unter der Fördertherapie (u.a. durch spezifische Workshops in individuell festgelegten Intervallen)
Etwas wurde mir in der ganzen Zeit mit unserem Sohn klar: Seit der Diagnose bis heute machte ich die Erfahrung, dass Eltern autistischer Kindern einen grossen Teil der Organisation und des weiteren Verlaufs der Behandlung selbst an die Hand nehmen müssen. Wir haben mehrmals festgestellt, wie schlecht selbst ausgebildete Fachleute nachvollziehen konnten, was ihre konventionelle Vorgehensweise mit 2 Std. Förderung/Woche für uns alle zu bedeuten hätte. Für unseren Sohn wäre ein solcher Ablauf kaum förderlich, weder in Hinsicht auf eine spätere Einschulung in eine Regelklasse, noch für ein möglichst eigenständiges Leben. Für die Familie würde das eine Entlastung gleich Null bedeuten, da das Kind dadurch die restliche Zeit bei der Mutter/Bezugsperson verbringen müsste, was die Eltern-Kind-Beziehung zusätzlich belasten würde.
Schliesslich ist es traurige Tatsache, dass auch heute noch ein viel zu grosser Teil autistischer Kinder der Schweiz in Heimen und Institutionen verbringen müssen, fernab von ihren Familien. Beständen aber andere Möglichkeiten, solche Kinder angemessen zu fördern, zu integrieren und die Angehörigen entsprechend zu entlasten, nähme der Heimanteil sicherlich drastisch ab und die Eltern wären froh über eine Variante zu verfügen, welche für alle angenehmer wäre.
Mein Anliegen ist es, Familien in verschiedenen Situationen und Lebenslagen zu unterstützen, sodass ihr autistisches Kind seinen weiteren Lebensweg bestmöglich begehen kann. Hierzu müssen die Eltern auch über geeignete Entlastungsangebote informiert werden, und es sollten Möglichkeiten nach integrativen Betreuungs- und Schulungsangeboten in Betracht gezogen und abgeklärt werden.