Unsere Erfahrungen mit Therapien
Nachdem wir die Diagnose im Herbst 2005 erhalten haben, begannen wir im November des gleichen Jahres mit der ABA-Therapie. Die Suche und Auswahl der engültigen Therapeutinnen war mit viel Aufwand verbunden, aber nach 2 Wochen etlicher Vorstellungsgespräche, konnten wir uns definitiv für drei Frauen entscheiden und hatten das Team fast komplett. Die Abklärungsgespräche mit unserer Supervisorin Frau M.Sc.Tania Meier konnten wir ebenfalls innert nützlicher Frist vornehmen, wobei sie uns auch bei der Beschaffung des benötigten Materials (v.a. Bildkarten) behilflich gewesen ist. So konnten wir den Start-Workshop im November 2005 durchführen. In der folgende Woche konnten unsere Co-Therapeutinnen bereits selbständig mit ihrer Arbeit beginnen.
Der Hauptteil der Therapie bestand bei unserem Sohn aus verhaltenstherapeutischen Interventionen und behavioristischen Lernteilen (ABA), wobei interaktions-basierte Elemente von Anfang an einbezogen wurden. Im fortgeschritteneren Programm konnten deshalb vermehrt Techniken aus dem RDI und DIR eingeflochten werden.
Wir versuchten mit Hilfe von verschiedenen Therapiegrundlagen ein möglichst ganzheitliches Konzept aufzustellen. Ausgangslage waren ziemlich unterschiedliche Formen der Förderung, wobei ich versucht habe, möglichst viele Vorteile jedes Ansatzes in ein in sich geschlossenes Programm einzubauen, das unseren Sohn optimal unterstützen sollte.
Für die Strukturierung des Alltags und unseres Familien-Ablaufs fügten wir im Laufe der Zeit viele Elemente aus dem TEACCH-Ansatz hinzu.
Alle Ansätze finden Sie einzeln in einer kurzen Beschreibung.
