Einige Sätze über mich

Nadine Trefzger Autismus-Beraterin, Autorin und Mutter zweier Kinder (ein autistischer Sohn)

Mein Name ist Nadine Trefzger, ich bin 32 und wohne mit meinem Mann und unseren beiden Kindern im Kanton Aargau. Wir haben einen 9-jährigen, autistischen Sohn und eine 6-jährige Tochter. Den Autismus unseres Sohnes betrachten wir nicht (mehr) als Hindernis, sondern als Chance, mehr über eine uns bisher unbekannte Welt zu erfahren...


Beruflicher Werdegang

Zeitraum  Art der Aus-/Weiterbildung und aktuelle Tätigkeit 
Seit Aug. 2009   Informieren interessierter Gruppen über ASS, Vorträge, Einzelberatungen betroffener Familien  
  Weiterbildung Lehrgang Erziehungsberatung SGD 
08.2009   Veröffentlichung meines ersten Buches Alles ausser gewöhnlich - Autismusspektrum und die Förderung mit dem multimodalen Modell  
Seit 2007   Selbständige Autorin, zweifache Mutter & Hausfrau  
Seit Nov. 2005  Organisation und Entwicklung der Autismus-Therapie unseres Sohnes, Autismus-spezifische Fortbildungen (Besuch von Fachtagungen, Workshops, Symposien)  
2005  Traditionelle chinesische Akupunktur IK & Naturheilkunde IK, Wuppertal  
2004  Psychotherapeutische Heilpraktiker-Ausbildung, Institut Kappel  
1999  dipl. Fussreflextherapeutin, Ausbildungszentrum TaoChi, Zürich (berufsbegleitend)  
1998  Grundkurs Toach for Health I (Kinesiologie) bei Frau Katleen de Siena, Urdorf (berufsbegleitend)  
1998  Abschluss meiner Ausbildung zur eidg. dipl. MPA: Erfahrungen während 4 Jahren in allgemein-medizinischer, internistischer, gynäkologischer und dermatologischer Praxis  

Mitgliedschaften

- SViPP: Schweizerischer Verband für integrative Psychologie und Pädagogik
- Verein Autismus deutsche Schweiz
- Hiki Hilfe für hirnverletzte Kinder
- ABA-Parents Schweiz

Autismus-spezifische praktische Weiterbildung

Geborgenheit und Liebe braucht jedes Kind

Während der Autismus-Therapie unseres Sohnes habe ich mich grösstenteils selbst weitergebildet, indem ich Fachbücher und natürlich das Internet als Informationsquelle (v.a. im amerikanischen Raum) benutzt habe (siehe Links). Ausserdem hatte ich eine wertvolle Supervisorin (eine Kinderpsychologin), die uns anfangs sehr intensiv in die Behandlungsmethoden eingeführt hatte, und ihre Hilfestellung allmählich zurückgenommen hat. Dadurch konnte ich mich verstärkt in die Themenbereiche vertiefen und erhielt zunehmende Kompetenz im Therapiecoaching. Das anfangs von der Supervisorin abhängige Programm konnte ich nach einiger Zeit eigenständig ausbauen und trug die Verantwortung über Ablauf und Aktualisierung. Gleichzeitig wollte es der Zufall so, dass unsere Supervisorin aufgrund beruflicher Veränderungen, sowie geografischer Umständlichkeiten, ihre Tätigkeit immer mehr einschränken musste. Dementsprechend wurde ich noch selbständiger in Umsetzung und Organisation der Therapie. Die Zeitabstände der Supervisions-Workshops wurden von anfänglich jeden Monat auf schlussendlich alle drei Monate ausgedehnt.
Sehr wertvoll in der gesamten Zeit waren für mich die Kontakte mit unserer Supervisorin, einer Kinderpsychologin. Sie konnte Unsicherheiten meist beheben und war stetige Ansprechperson bei auftauchenden Fragen bezüglich Therapie oder bzgl. dem Autismusverhalten unseres Sohnes. Als erfahrene Fachperson motivierte sie mich stets von Neuem und betonte wiederholt die aussergewöhnlich raschen und tiefgreifenden Veränderungen, die wir mit unserem entwickelten multimodalen Ansatz erreichen konnten.

Nebst der Kinderpsychologin kamen auch von Seiten anderer Fachpersonen (Kinderpsychiaterin, Ergotherapeutin, Kindergärtnerin), sowie von Bekannten und Verwandten viele positive Rückmeldungen und Ideen. Diese veranlassten mich, mich noch tiefer mit der Materie der autistischen Persönlichkeit auseinanderzusetzen und bestärkten mich im Vorhaben, mein Modell zu optimieren und auszubauen, damit das Programm auch anderen autistischen Kindern und ihren Eltern angeboten werden kann.
Die praktische Anwendung meiner definierten Ansätze prüfte ich selbst mit unserem Sohn oder liess meine Ideen durch die Therapeutinnen umsetzen. So kann und konnte ich stets evaluieren, ob die kombinierten Methoden auch praktikabel und wirkungsvoll eingesetzt werden können. Die drei Therapeutinnen konnten immer wieder interessante, wertvolle und äusserst produktive Feedbacks geben. Dank dieser Konstellation unseres Teams war eine bestmögliche Optimierung des Programms realisierbar.
Positive Erfahrungen nutzten wir, um das Modell dort weiterzuentwickeln und zu verbessern. Bei negativen Feedbacks hatte sich das entsprechende Element nicht bewährt und wurde entfernt. Erstaunlicherweise mussten wir das Konzept nur selten ändern, da das Programm nie länger als einige Tage stagnierte. Ich bin sicher, dies lag hauptsächlich an der idealen Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen uns Eltern und den drei Therapeutinnen, sowie der engen Beziehung der Therapeutinnen zu unserem Sohn.

Aus diesen praktischen und theoretischen Erfahrungen heraus entstand schliesslich mein Buch 'ALLES AUSSER GEWÖHNLICH'.

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Unsere Geschichte Wie alles begann und wie die Entwicklung unseres Sohnes verlaufen ist.

Mein Buch Mein Buch über den selbst entwickelten, mehrdimensionalen Förder-Ansatz für autistische Kinder.

Meine Angebote Hauptziel ist vorallem die möglichst frühe Erfassung und rechtzeitiger Behandlungsbeginn.